Recycling-Baustoffe im Straßenbau

RC-Baustoffe

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Aspekte des Ressourcenschutzes auf dem Gebiet der Bau- und Abbruchabfälle werden künftig stärker als bislang in den Vordergrund rücken. Die Landesstraßenbauverwaltung erschließt seit langem wesentliche Potenziale des Baustoff-Recyclings im Bundesfern- und Landesstraßenbau. Dies wird auch künftig ein Schwerpunkt ihrer Arbeit bleiben.

Jährlich werden große Mengen sekundärer Baustoffe im Erd- und Straßenoberbau wiederverwertet. Grundlage sind die dafür geltenden technischen Regelungen. Um auch bei einer veränderten Bau- und Baustoffsituation die höchst mögliche Menge von Recycling-Baustoffen wiederzuverwerten, sollen alternative wirtschaftliche Verwertungsmöglichkeiten sowohl im Straßenbau als auch außerhalb verfolgt werden. Gefährliche Ausbaustoffe sollen im Sinne eines Lebenszyklusansatzes der Straßenbauwerke aus dem Baustoffkreislauf ausgeschleust werden.

Teer-/pechhaltige Straßenausbaustoffe sollen in Bundesfern- und Landesstraßen spätestens ab 2018 nicht wiedereingebaut werden. Dabei ist ein mehrstufiges Vorgehen für Erhaltungsmaßnahmen vorgesehen. Im Sinne der Vorsorge vor dem Entstehen neuer Altlasten im kommunalen Bereich wird dieses Vorgehen den Landkreisen, kreisfreien/kreisangehörigen Städten und Gemeinden des Landes Brandenburg empfohlen.

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