Jetzt flinc unterwegs im ländlichen Raum

Zwischenpräsentation der Ergebnisse JugendMobil – Mitfahrplattform flinc gestartet

Frau Staatssekretärin Schneider © MIL

Am 5. März 2013 haben die Jugendlichen der drei Projektregionen Kleeblattregion, Sängerstadtregion und Spreewalddreieck im Beisein von Staatssekretärin Frau Kathrin Schneider in Kyritz ihre Zwischenergebnisse aus der zweiten Phase des vom MIL initiierten und vom Bundesinnennministerium geförderten Projektes JugendMobil vorgestellt.

Die Jugendlichen haben im Rahmen von JugendMobil innovative Ansätze zur Organisation einer bedarfsgerechten Mobilität in ländlichen Räumen geliefert. Projekte wie der Diskobus der Region Spreewalddreieck oder die erarbeiteten Vorschläge zur Weiterentwicklung des Ferientickets VBB und des fifty fifty Taxis  sind Beweis dafür, dass die Jugendlichen den Übergang von der Konzeptionsphase in die Umsetzungsphase bewältigt haben.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Mitfahrplattform „flinc“ für die Kleeblattregion als regionale Mobilitätsalternative gestartet. Die Mitfahrplattform „flinc“ dient als Ergänzung zum bestehenden ÖPNV-Angebot und soll die zahlreichen ohnehin durch die Region fahrenden Fahrzeuge als Verkehrsmittel nutzbar machen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mitfahrzentralen benötigt flinc keinen Planungsvorlauf, sondern sucht per App nach passenden Mitfahrgelegenheiten. Darüber hinaus bietet das System den Nutzern die Möglichkeit, die Sicherheit beim Mitfahren zu erhöhen, indem sie sich in Vertrauensnetzwerken organisieren.

JugendMobil ist ein vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg initiiertes Mobilitätsprojekt in den Mittelbereichen Finsterwalde (Sängerstadtregion), Kyritz (Kleeblattregion) und Lübbenau (Spreewalddreieck), in dem die Jugendlichen als Hauptakteure sowohl Ideengeber als auch Nutzer der Ergebnisse sind. Es wird gefördert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Modellvorhabens “Daseinsvorsorge 2030 – innovativ und modern – eine Antwort auf den demografischen Wandel“ und läuft noch bis Herbst 2013.