Aktiv und Mobil - Für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Senioren wollen mobil und in Verbindung bleiben

Senioren Mobil © Interlink GmbH

Immer mehr Frauen und Männer erreichen ein höheres Lebensalter als in früheren Generationen. Ältere Menschen sind im Land Brandenburg die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe. Die meisten von Ihnen wollen viel länger selbständig wohnen und am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilhaben. Eine wichtige Rolle für die persönliche Lebensqualität spielt dabei die Mobilität.

Das stellt sowohl die Kommunen als auch die Landesregierung vor die Herausforderung, dafür Sorge zu tragen, dass diese Teilhabe auch weiterhin möglich ist. Das MIL begreift Seniorenpolitik als „Politik des aktiven Alterns“.

Bereits im Januar 2007 hat die Landesregierung daher mit den Leitlinien zur Seniorenpolitik eine inhaltliche Grundlage für ihr seniorenpolitisches Handeln geschaffen.

Gemeinsam mit den Landkreisen Oder-Spree und Uckermark ist das Projekt „Aktiv und mobil – für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“ durchgeführt worden.

Während des Projekts waren vorliegende Strukturdaten, verknüpft mit den Ergebnissen der Befragung von Seniorinnen und Senioren die Basis dafür, dass in Workshops nach Lösungen gesucht werden konnte. Hier war es besonderes Anliegen, dass Seniorinnen und Senioren, die Kommunalpolitik und -verwaltung, Verkehrsunternehmen, Krankenkassen, Hilfsorganisationen und andere Beteiligte in einen konstruktiven Diskussionsprozess zur Gestaltung der Mobilität insbesondere in dünn
besiedelten ländlichen Räumen
kommen und dass dabei auch das gegenseitige Verständnis für Bedürfnisse, Möglichkeiten und Grenzen wächst.

Im Ergebnis ist ein Leitfaden in enger Zusammenarbeit mit den Seniorinnen und Senioren als Experten in eigener Sache entstanden. Der Leitfaden richtet sich an die Kommunalpolitik und -verwaltung, Unternehmen, Einrichtungen und selbstverständlich auch an die älteren Menschen.

Anlagen

Leitfaden zur Mobilität älterer Menschen