Landeswettbewerb "Bester Radfahrer 2016"

Jon-Peer nimmt den Pokal mit in die Uckermark

Landeswettbewerb "Bester Radfahrer des Landes Brandenburg" © MIL, Tröger

Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Weg zur Schule mit dem Rad eine große Herausforderung. Das Fahren im öffentlichen Verkehrsraum erfordert sehr viel Aufmerksamkeit.

Schüler beherrschen das Fahrrad sicher und geschickt. Das haben Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen, diesmal unter erschwerten Bedingungen bei regennassem Parcours, am 17. September 2016 im Rahmen des Wettbewerbs „Bester Radfahrer des Landes Brandenburg“ unter Beweis gestellt. Auch wenn am Ende nicht jeder den Siegerpokal mit nach Hause nehmen konnte, so hat dieser Wettbewerb dennoch für viel Spaß und Freude an der Bewegung gesorgt. Alle Teilnehmer haben die Fahrradausbildung in der 4. Klasse erfolgreich abgeschlossen und sich in ihren Kreisen und Städten für diesen Tag qualifiziert.

Jon-Peer ist der beste Radfahrer 2016

In einem Wissenstest mussten 25 kniffelige Fragen zu Verkehrsregeln und Umwelt beantwortet werden. Im praktischen Teil war ein anspruchsvoller Fahrradparcours zu absolvieren, gefolgt von einer Langsamfahrstrecke und einer Teststrecke im öffentlichen Verkehrsraum. Den zweiten und dritten Platz belegten Konstantin Rothe aus dem Landkreis Oder Spree mit 198 Punkten und Anton Schieske aus Cottbus mit 197 Punkten. Jon-Peer konnte als Sieger 199 Punkte erkämpfen.

Alle Schülerinnen und Schüler zeigten, dass sie das Fahrrad sicher beherrschen, die Verkehrsregeln kennen und sich im öffentlichen Verkehr gut orientieren können.

Mannschaftssieger wurde der Landkreis Oder-Spree II

In der Mannschaftsbewertung konnte in diesem Jahr das Team "Oder-Spree II" den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Den zweiten Platz belegte die Mannschaft "Uckermark I" gefolgt von dem dritten Platz "Potsdam-Mittelmark I".

Der Wettbewerb „Bester Radfahrer“ existiert seit 1998 und wurde in diesem Jahr durch das MIL mit 2.300 € gefördert. Er soll für unsere jüngsten Verkehrsteilnehmer neben dem Spaß an Bewegung auch als Anreiz dienen sich in der Radfahrausbildung das notwendige theoretische und praktische Rüstzeug für eine sichere Verkehrsteilnahme anzueignen. Schüler lernen vorausschauend zu fahren, situationsangepasst zu reagieren und sind als aufmerksame Verkehrsteilnehmer auch bereit für die Sicherheit anderer auf den eigenen Vorteil zu verzichten.

Immer mehr Kinder fahren mit dem Rad zur Schule. Ein gutes Training hilft das Fahrrad sicher zu beherrschen und sich im Verkehr gut zu orientieren. Im vergangenen Jahr sind wieder Kinder mit dem Fahrrad verunglückt. Wir müssen alles tun, um diese Unfälle zu vermeiden.


Siegerfotos

Die Siegerehrungen nahmen die Staatssekretärin des MIL, Ines Jesse, Frau Alexandra Sydow von der Unfallkasse Brandenburg und Herr Rainer Genilke, Präsident der Landesverkehrswacht vor.

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