Zukünftige Rolle der Häfen

Brandenburger Häfen sollen sich zu Logistikknoten entwickeln

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Die nächste Etappe auf dem Weg zur Mobilitätsstrategie 2030 war eine Diskussionsrunde über die zukünftige Rolle der Häfen als Knotenpunkte der Logistik. Staatssekretärin Katrin Lange hat am 11. März 2016 die Bürgermeister der Hafenkommunen des Landes dazu eingeladen.

Ein wichtiges Thema der Mobilitätsstrategie für das Land ist der Güterverkehr. Unser Ansatz ist, die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße verknüpfen zusammenzuführen, also multimodal zu denken. Für die Häfen in Brandenburg ist das eine Chance. Denn sie sind mehr als nur die Kaikante zum Be- und Entladen der Schiffe. Gelegen in den drei Korridoren des Transeuropäischen Netzes, die das Land Brandenburg durchziehen, sollten sich die brandenburger Häfen zu starken Logistikknoten entwickeln. Die Voraussetzung für dieses Wachstum ist die Zusammenarbeit mit starken Partnern.

Transeuropäische Verkehrskorridore

In der Hauptstadtregion kreuzen sich drei der neun transeuropäischen Verkehrskorridore. Nach einer Prognose des Bundes wird der Güterverkehr zwischen 2010 und 2030 um 38 Prozent zunehmen. Die Landesregierung will den Güterverkehr möglichst umweltfreundlich organisieren und Verkehr von der Straße auf die Bahn und das Binnenschiff verlagern. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die multimodalen Logistikknoten und dazu zählen die Häfen.

Verkehr, Mobilität und Logistik gehören zu den Schwerpunktbranchen in Brandenburg. Die öffentlichen Häfen sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Sie zu stärken bringt Chancen sowohl für die Wirtschaft in den jeweiligen Standorten als auch für das Land insgesamt.

10 öffentliche Binnenhäfen in Brandenburg

Im Land Brandenburg gibt es aktuell 10 öffentliche Binnenhäfen.  Das sind Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Königs Wusterhausen, Mühlberg/Elbe, Rüdersdorf, Schwedt, Velten, Wittenberge und, Wustermark. Diese Häfen haben sich verpflichtet, jederzeit die Verladung von Gütern für interessierte Unternehmen zu ermöglichen.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung erarbeitet derzeit einen Entwurf, der dann in einem Beteiligungsverfahren zur Diskussion gestellt wird. Nach der regierungsinternen Abstimmung soll die Erarbeitung der Mobilitätsstrategie Ende des Jahres beendet sein.

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