Informationsveranstaltung zur MietwohnungsbauförderungsR

Podiumsteilnehmer © MIL

Das Berliner Umland mit seinen angespannten Wohnungsmärkten braucht dringend neuen Wohnraum für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen sowie für die Integration von Flüchtlingen. Das Thema „Mietwohnungsneubau“ ist in den vergangenen 10 bis 15 Jahren bei den Wohnungsunternehmen vielfach in Vergessenheit geraten und führte dazu, dass das Knowhow verloren ging.

Die Informationsveranstaltung wollte das MIL zum einen dafür nutzen, die neue Fördersystematik der Mietwohnungsbauförderungsrichtlinie vorzustellen. Zum anderen sollten aber auch Empfehlungen und Anregungen gegeben werden, wie das Thema intelligent, zeit- und kostensparend angegangen werden kann. Die einzelnen Vorträge finden Sie rechts unter „Anlagen“.

In den kommenden vier Jahren stehen für den sozialen Wohnungsbau insgesamt 100 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Damit können sowohl der Neubau von Mietwohnungen als auch die Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnungsbeständen gefördert werden. Zudem stehen auch weiterhin Fördermittel für die Unterstützung der Wohneigentumsbildung zur Verfügung.

Veranstaltungsteilnehmer © MILDas bisherige Bewilligungsvolumen von jährlich 40 Millionen Euro wurde um 30 Millionen Euro aus dem Landeswohnungsbauvermögen (LWV) erhöht. Zusätzlich hat der Bund 30 Millionen Euro bereitgestellt. Die zusätzlichen Bundesmittel sollen vorrangig als Zuschüsse im Zusammenhang mit der Wohnraumschaffung für geflüchtete Menschen im Berliner Umland ausgereicht werden, denn hier sind die Wohnungsmärkte besonders angespannt. Die restlichen Gelder in Höhe von rund 70 Millionen Euro werden als Darlehen bewilligt.