Schwedter Kranichsiedlung wird ausgezeichnet

Entwurf für Kranichsiedlung © WOBAG Schwedt

Gewürdigt wird die Grundidee, durch innovative Bestandsanpassung Wohnquartiere marktfähig zu halten. Dies ist besonders in Zeiten des demografischen Wandels von besonderer Bedeutung. Neue Haustechnik und flexible Grundrisslösungen erleichtern Umstellungen an sich verändernde Lebensumstände.

Die vorgenommenen Änderungen an den dortigen, 1966 erstmals bezogenen Bestandsgebäuden waren u.a. Dachgeschossaufstockung, verbunden mit neuen Grundrissen, die Mischung von barrierefreien und barrierearmen Aufgängen sowie flexible Versorgungsstranglösungen für zukünftige, einfache Grundrissanpassungen. Jetzt haben nicht nur alle Wohnungen einen Balkon erhalten, sondern auch die sonstigen Fassaden und Hauseingänge wurden freundlicher gestaltet, so dass sich das Quartier deutlich aus dem Umfeld heraushebt.

Last, but not least haben zwei Hauseingänge Aufzüge erhalten: ein barrierefreier sowie ein barrierearmer Aufzug. Der „Kreuzungsblock“ wurde um zwei Penthouse-Wohnungen aufgestockt. Dies alles wurde mit einem intelligenten Quartiersmanagement verbunden.

Dachgeschossaufstockung © WOBAG Schwedt  neugestaltete Hauseingänge © WOBAG Schwedt  Aufgänge mit Aufzügen © WOBAG Schwedt

Beachtlich ist, dass die Modernisierung im vermieteten Zustand erfolgte.

Das in Bahnhofsnähe befindliche Quartier mit bezahlbarer, moderner Wohnqualität wurde deutlich aufgewertet.

Das Land Brandenburg hat sich an der Kranichsiedlung insgesamt mit mehr als 4,1 Mio. € (Mod./Inst.) und 510 T€ (Aufzugs-RiLi) beteiligt.

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergibt mehrmals im Jahr das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ an beispielhafte, nachahmenswerte Projekte. Schirmherrin ist Ministerin Kathrin Schneider.