Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger

Autofahrer Achtung! Sicher auf dem Weg zur Schule

Schulweg © Schultz

Fit für den Schulstart? Wenn nach den Sommerferien am 4. September wieder die Schule beginnt, müssen Autofahrerinnen und Autofahrer wieder besonders aufmerksam sein. Mit gezielten, auf den besonderen Anlass hinweisenden Aktionen, wie z.Bsp. leuchtend-gelbe Spannbänder mit der Aufschrift „Brems Dich! Schule hat begonnen“ oder "Tempo runter - Bitte! Schulanfang", machen die die örtlichen Verkehrswachten mit ihren Partnern auf die veränderte Situation im Straßenverkehr wegen der vielen Schulanfänger aufmerksam.

Insbesondere für die Kinder und Jugendlichen stellt der Schulweg in den ersten Wochen nach den Ferien immer eine besondere Herausforderung dar.

Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger!

Für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger ist es daher ganz wichtig, den sichersten Schulweg gemeinsam mit ihren Eltern zu üben.

Jedoch auch für die Jugendlichen der 7. Klassen beginnt mit dem Wechsel an eine weiterführende Schule nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, sondern sie haben oft auch einen neuen und weiteren Schulweg zu bewältigen. Altersbedingt sorglos und häufig mit dem Fahrrad unterwegs, sind sie daher besonders gefährdet. Zusätzlich nimmt die Akzeptanz des Helmtragens in dieser Altersgruppe ab. Um die Jugendlichen für die Gefahren zu sensibilisieren gibt es in Brandenburg altersgerechte und kostenfreie Präventionsangebote.

Verbessertes Verkehrsverständnis von Kindern und Jugendlichen ist noch keine Garantie für sicheres Verkehrsverhalten, aber es schult die Aufmerksamkeit und das Verhalten im öffentlichen Raum. Oftmals verunglücken Kinder nicht, weil sie die Regeln nicht kennen, sondern weil sie den komplexen Anforderungen des Straßenverkehrs nicht gewachsen sind. Es gibt aber eine Reihe von Möglichkeiten, den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass sich Kinder, gerade auf dem täglichen Weg zur Schule, darin sicherer bewegen können.

Infrastrukturelle Projekte zur Schulwegsicherung werden durch das MIL besonders gefördert.

Schulwegsicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der Verwaltung, Politiker, Schulen und Eltern gemeinsam arbeiten sollten. Projekte wie „Kleine Adler für sichere Schulwege" leisten hier einen wichtigen Beitrag. In dem Projekt untersuchen Schüler der sechsten Klassen ihr Schulumfeld auf Gefahren im Straßenverkehr. Die Ergebnisse der Erkundung werden den verantwortlichen Mitarbeitern in den Kommunen zur Verfügung gestellt, die dann die Gefahrenstellen beseitigen. Die Beteiligung der Kinder hat neben der Mobilitätsbildung den Effekt, dass kindliche Sicht- und Verhaltensweisen im Straßenraum dargestellt werden. Die daraus gewonnen Erkenntnisse, können dann in weitere Planungen für das Schulumfeld einfließen.

Möglichkeiten wären die fahrradfreundliche Gestaltung des weiteren Schulumfeldes, die Verbesserung von Sichtbeziehungen an Querungsstellen oder auch das weitere Einrichten von Elternhaltestellen um den morgendlichen Bringeverkehr zu ordnen.

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Aktionstag

„Mit Helm – aber sicher!“ - Ein Helm kann zwar keine Unfälle vermeiden, mindert aber in vielen Fällen die Folgen: