Förderbescheid für KombiBus in Ostprignitz-Ruppin

Ministerin Schneider übergibt einen Förderbescheid für Ostprignitz-Ruppin

Kombibus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mbH im Einsatz © UVG mbH

In der Uckermark hat sich der KombiBus längst etabliert, nun wird auch die Ostprignitz-Ruppiner Personenverkehrsgesellschaft mbH (ORP) untersuchen, wie der KombiBus in den Öffentlichen Personennahverkehr des Landkreises integriert werden kann. Für das Projekt hat Verkehrsministerin Kathrin Schneider am 30.08.2016 einen Förderbescheid in Höhe von 69.200 Euro übergeben. Neben Fahrgästen können dann künftig auch kleinere Güter oder Post vom KombiBus befördert werden.

„Der KombiBus ist ein Beispiel für neue Mobilitätslösungen, die wir auf Basis der Mobilitätsstrategie erarbeiten wollen. Denn wir brauchen für die dünnbesiedelten Gebiete neue Konzepte, die die Daseinsvorsorge in den kommenden Jahren gewährleisten. Die Förderung dient der Anschubfinanzierung für eine Untersuchung, auf welchen der bestehenden Linien der Einsatz eines KombiBusses möglich ist. Der KombiBus trägt dazu bei, den öffentlichen Personennahverkehr wirtschaftlicher zu machen. Wo zu bestimmten Zeiten nur wenige Fahrgäste im Bus sind, können dann Güter zur Versorgung der Bevölkerung mitfahren“, sagte Verkehrsministerin Schneider.

Im KombiBus werden Personen und Güter gemeinsam befördert.

Gerade der Transport von Gütern in abgelegene Ortschaften ist für die Logistikunternehmen durch die Bündelung und den Transport von kleinen Mengen mit hohen Kosten verbunden. Durch die Integration des Gütertransportes in die Strukturen des öffentlichen Busverkehrs, lohnt sich die Beförderung von Gütern für die Kundinnen und Kunden. Dies ist der wesentliche Vorteil des KombiBus-Konzepts. Der KombiBus steht also nicht im Wettbewerb mit der Logistikbranche, sondern stellt eine wichtige Ergänzung und Kooperationsmöglichkeit dar.