Neuer Regionalbahnsteig am Bahnhof Griebnitzsee

Bessere Verbindung zwischen Potsdams Universitätsstandorten

Bändchenschnitt Griebnitzsee © MIL

Ein gut funktionierender Schienenpersonennahverkehr im Sinne des Reisenden ist von hohem Landesinteresse. Das Augenmerk des Landes liegt dabei auch auf einer sinnvollen Verknüpfung der Verkehre. Mit rund 13.000 Reisenden pro Tag gehört der Bahnhof Griebnitzsee im Land Brandenburg zu einem der aufkommensstärksten Bahnhöfe überhaupt.

Mit der Inbetriebnahme des 2. Regionalbahnsteiges am Bahnhof Griebnitzsee in Potsdam ist nach einer langen Planungsphase nun eine für den Reisenden gute bauliche Maßnahme abgeschlossen worden.

Bedeutung für den Reisenden

In der Hauptverkehrszeit konnten bislang nur die Regionalbahnzüge in Richtung Berlin, nicht aber in Richtung Potsdam halten. Mit dem Bau eines 2. Regionalbahnsteigs am durchgehenden Hauptgleis Richtung Potsdam ist nun ein optimaler, barrierefreier Ein-, Aus- und Umstieg für den Reisenden in Griebnitzsee möglich. Mit dem neuen Bahnsteig werden die drei Universitätsstandorte in Potsdam auch in der Hauptverkehrszeit in beiden Richtungen umsteigefrei miteinander verbunden.

Damit sind in am Bf. Griebnitzsee optimale Bedingungen für den Reisenden geschaffen worden.

Verkehrliche Bedeutung

  • Die Universität Potsdam hat drei Standorte, die alle durch die Linie RB21/22 verbunden werden (Griebnitzsee, Neues Palais mit dem Bf. Park Sanssouci, Golm)
  • Mit dem neuen Bahnsteig werden die drei Universitätsstandorte auch in der Hauptverkehrszeit in beiden Richtungen umsteigefrei miteinander verbunden
  • Die RB21/22 hat eine wichtige Erschließungsfunktion innerhalb der Stadt Potsdam, zwischen Potsdam und Berlin sowie zwischen Potsdam und Flughafen Schönefeld
  • Das Land Brandenburg begrüßt die Investitionen des Bundes in seine Infrastruktur (Finanzierung über Bundesmittel aus der LuFV Anl. 8.7)