Seniorinnen und Senioren sind mit Sicherheit mobil

Seniorenaktionstag auf dem Markt in Prenzlau

Seniorenaktionstag in Prenzlau © ifK

Im Rahmen des Bundesprojekts „Mobil bleiben, aber sicher!“ der Deutschen Verkehrswacht (DVR) organisierte die Kreisverkehrswacht Uckermark e. V. am 14. Juni 2017 einen Verkehrssicherheitstag für Senioren auf dem Markt in Prenzlau. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, das Bedürfnis nach Mobilität mit dem Wunsch nach Sicherheit und dem Erkennen eigener Grenzen im Alter in Einklang zu bringen.

Die Senioren hatten an zahlreichen Ständen verschiedener Akteure die Möglichkeit, ihr Wissen aufzufrischen und ihr eigenes Leistungsvermögen unverbindlich zu testen. Eine Gelegenheit dafür hatten sie zum Beispiel am Sehtestmobil von Fielmann. Am benachbarten Stand der „Blauen Engel“ der Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber eben.“ probierten einige Interessierte die Rauschbrille auf, um zu sehen, wie bereits geringe Mengen Alkohol die Sehfähigkeit beeinflussen.

Am Stand des „Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg“ konnten sich die Besucher über Angebote zur Mobilitätsbildung für Senioren informieren und mit Fragekarten ihr Wissen zum richtigen Verhalten in alltäglichen Verkehrssituationen testen. Auch die Polizei war mit ihrem Infomobil vor Ort und Mitarbeiter des „Weißen Ring e. V.“ informierten über ihre gemeinnützige Opferhilfe.

Mithilfe eines LKW des Technischen Hilfswerks wurde auf die Gefahren des Toten Winkels hingewiesen. Die Verkehrswacht Oranienburg e. V. unterstützte die Veranstaltung der Kreisverkehrswacht Uckermark mit ihren Pedelecs und einem E-Bike. Wer sich getraut hat, konnte hier ausprobieren, wie gut sich ein motorunterstütztes Fahrrad fährt.

Außerdem konnten die Besucher ihre Reaktionsfähigkeit und –schnelligkeit am Reaktionstester überprüfen und herausfinden, ob sie im Falle einer Gefahr auf dem Fahrrad rechtzeitig bremsen können. Die Veranstaltung wurde darüber hinaus von einer örtlichen Fahrschule unterstützt musikalisch umrahmt.