Richtfest für 105 barrierefreie Wohnungen und 15 Mio. Euro für den Potsdamer Brauhausberg

Entwurf © ProPotsdam

Am 29. November 2017 werden Am Moosfenn 27, 29 und 31 in Potsdam Richtfest gefeiert. Vor fast einem Jahr hatte Ministerin Schneider den Fördervertrag für das Neubauvorhaben Am Moosfenn mit über mehr als 11,7 Mio. Euro Baudarlehen und fast 2,3 Mio. Euro Zuschuss für die 3 neuen fünfgeschossigen Gebäude mit 105 barrierefrei erschlossenen Wohneinheiten feierlich an die ProPotsdam überreicht. 

Zum Richtfest wird sich Baustaatssekretärin Ines Jesse persönlich ein Bild vom Rohbau machen. Aber es gibt noch mehr Grund zur Freude, denn bei dieser Gelegenheit wird sie einen Fördervertrag für das Bauvorhaben „Brauhausberg 25-35 und Albert-Einstein-Straße 10-24“ an die ProPotsdam übergeben. Für die Wiederherstellung der Siedlung wird  ein Zuschuss in Höhe von mehr als 2,9 Mio. Euro sowie ein Baudarlehen von über 12 Mio. Euro aus dem Landeswohnungsbauvermögen gezahlt.

Das Bauvorhaben in der denkmalgeschützten Altbausiedlung aus den 1930er Jahren ist ein sehr aufwendiges Modernisierungs- und Instandsetzungsprojekt. Dabei werden sechs Wohnhäuser mit insgesamt 141 Wohnungen wiederhergestellt. Die Maßnahmen umfassen unter anderem

  • Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäude
  • Grundrissänderungen
  • Anbau von Balkonen
  • Installation einer Zentralheizanlage unter Nutzung von Fernwärme
  • Einbau einer zentralen Warmwasserversorgung
  • Einbau von Kalt-und Warmwasserzählern
  • Umbau von Küchen und Bädern / Einbau zeitgemäßer Ausstattung
  • Neugestaltung der Außenanlagen 

Die Wohnungsgrundrisse werden heutigen Wohnansprüchen angepasst.

106 Wohnungen werden nach der Sanierung einer Mietpreis- und Belegungsbindung unterliegen. Für WBS-Inhaber, also der ersten Einkommensgrenze, werden dann Wohnungen für Mieten von 5,50 Euro pro Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die zweite Einkommensgrenze (40% über WBS-Niveau) liegt bei einer Miete von 5,81 Euro pro Quadratmeter.

Die Gesamtkosten für das Projekt sind mit knapp 21 Mio. Euro veranschlagt.

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Referat 21
Städtebau- und Wohnraumförderung 
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