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Presse

Pressemitteilung des MIR

Szymanski: „Trotz Erfolgen bei Sanierung der historischen Stadtkerne noch weiter Weg zu gehen"

Pressemitteilung Nr: 193/2003 vom 13.11.03

Bauminister Frank Szymanski betonte heute bei der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen, dass bei der Sanierung der historischen Bausubstanz zwar viel erreicht worden sei, die weitere Entwicklung aber immer noch erhebliche Mittel erfordere.

Frank Szymanski: "Wir haben die Hälfte des Weges bei der Sanierung der historischen Stadtkerne zurückgelegt. Für die Zukunft brauchen wir nicht nur weiterhin die Städtebauförderung, sondern auch mehr Engagement der Kommunen und der privaten Akteure. Den guten Erfolgen bei der Erhaltung und Erneuerung der historischen Bausubstanz in den Stadtkernen muss eine weitere Belebung der Stadtkerne, also die Stärkung der wichtigen Innenstadtfunktionen Wohnen, Arbeiten und öffentliche Infrastruktur folgen. Ebenso wichtig ist es, die innerstädtische Eigentumsbildung weiter zu fördern."

Das Land hat den Erhalt der historischen Stadtkerne seit 1991 mit inzwischen fast 400 Millionen Euro gefördert. Szymanski kündigte einen "Innenstadtwettbewerb" seines Hauses an, der die besten Aktionen und Projekte zur Belebung der Zentren auszeichnen soll.

Szymanski: "Eine Innenstadt ohne ein entsprechendes Einzelhandels- Dienstleistungs- und Infrastrukturangebot kann für unsere historischen Städte keine Perspektive sein. Vor Ort müssen neue Initiativen ergriffen werden, um die Entwicklungspotentiale besser zu vermarkten. Die Gewerbetreibenden selbst müssen in diesem Prozess eine aktive Rolle übernehmen. Bürgerschaftliches Engagement ist bei der Stärkung unserer Innenstädte unverzichtbar, um die Identifikation der Menschen mit ihren Städten zu stärken. Deshalb wird mein Haus noch in diesem Jahr einen Innenstadtwettbewerb ausschreiben, mit dem vorhandene gemeinschaftliche Projekte und Initiativen der Innenstadtstärkung ausgezeichnet werden sollen. Ich erwarte mir von dem Wettbewerb vor allem einen stärkeren Erfahrungsaustausch zwischen den Praktikern in den brandenburgischen Städten."

In der Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen sind 29 Städte vertreten, die im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Städtebaulicher Denkmalschutz" eine besondere Unterstützung erhalten. Schwerpunkte der Arbeit sind neben dem Erhalten der historischen Bausubstanz auch stadtverträgliche Verkehrslösungen.

Weitere Infos unter: www.ag-historische-stadtkerne.de.

Hier finden Sie auch eine vollständige Liste aller Mitgliedsstädte.

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