Pressemitteilung des MIR
Szymanski zieht positive Bilanz nach 15 Jahren Stadterneuerung
Pressemitteilung Nr: vom 27.09.06Infrastrukturminister Frank Szymanski hat auf dem heutigen Fachkongress eine positive Bilanz nach 15 Jahren Stadterneuerung in Brandenburg gezogen. Bund, Land und Kommunen haben rund 2,3 Milliarden Euro in die Erhaltung und Erneuerung der Brandenburgischen Städte investiert. Mit dem Programmjahr 2006 kommen in diesen Tagen weitere rund 107 Millionen Euro Bund-Länder- Städtebaufördermittel hinzu.
Infrastrukturminister Frank Szymanski: "Wir sind jetzt deutlich in der zweiten Halbzeit der Stadterneuerung. Die Städtebauförderung hat seit 1990 in insgesamt 137 Städten maßgeblich dazu beigetragen , wertvolle historische Bausubstanz vor dem drohenden Verlust zu bewahren sowie viele Gebäude, Straßen, Wege und Plätze zu sanieren. Unsere Städte sind attraktiver und lebenswerter geworden. Es gibt einen deutlichen Trend in Brandenburg, Menschen honorieren diese Entwicklung und wohnen wieder gerne in den Innenstädten. Die neue Förderstrategie "Stärken stärken" bedeutet für uns, mit einer noch konsequenteren Innenstadtorientierung unsere Städte weiter zu stärken."
Das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung zog gemeinsam mit rund 200 Vertretern aus Städten und Gemeinden auf einem Fachkongress in Potsdam eine positive Bilanz der Stadterneuerung in Brandenburg.
Bund und Land haben seit 15 Jahren Städtebaufördermittel in Höhe von rund 1,6 Milliarden Euro bereitgestellt. Mit dem kommunalen Anteil sind insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro in die Städte geflossen. Es ist davon auszugehen, dass ein Euro Förderung Folgeinvestitionen von ca. fünf Euro auslösen.
In der künftigen Förderpolitik gilt es nun, die notwendige Kontinuität und Verlässlichkeit in der Städtebauförderung beizubehalten und trotzdem stärkere thematische und räumliche Schwerpunkte zu setzen. Im vom Kabinett beschlossenen "Masterplan Stadtumbau" werden die Erfahrungen der integrierten Stadtentwicklungsprogramme genutzt und weiterentwickelt und die Kooperation mit den anderen Ressorts verstärkt.

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