14.09.2017Schneider: Zusammenarbeit von Städten mit ihren Umlandkommunen ist der Schlüssel zum Erfolg

Pressemitteilung

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat heute bei der Tagung des Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerkes in Luckenwalde die Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit für die Entwicklung des Landes hervorgehoben.

„Die Zusammenarbeit von Städten und Kommunen ist insbesondere in der Mobilitätspolitik der Schlüssel zum Erfolg. Ein Instrument dafür ist der Stadt-Umland-Wettbewerb, mit dem wir die Kooperation von Städten und ihren Umlandgemeinden unterstützen. Damit haben wir ein Experiment gewagt, dass einzigartig ist in der Europäischen Union. Es wird jetzt nach und nach ausgewertet. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Umsetzung von Projekten gut angelaufen ist. Der Start war allerdings teilweise mühsam.  Daher müssen die Rahmenbedingungen in der kommenden Förderperiode vereinfacht werden“, sagte Ministerin Schneider in ihrer Rede vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung.

Am Stadt-Umland-Wettbewerb hatten sich Ober- oder Mittelzentren beteiligt, die mit einer oder mehreren Kommunen in ihrem jeweiligen Verflechtungsbereich eine Kooperation gebildet hatten. Insgesamt 38 Kooperationen hatten im Hauptverfahren des Wettbewerbs Strategien für den gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum eingereicht. Ausgewählt wurden 16 Entwicklungskonzepte, die von der Jury als besonders zukunftsweisend eingeschätzt wurden. Insgesamt stehen für die Projekte, die im Rahmen der Gewinnerstrategien umgesetzt werden sollen, 213 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Deutsch-Österreichische URBAN-Netzwerk unterstützt deutsche und österreichische Städte bei der Umsetzung von integrierten städtischen Entwicklungsmaßnahmen, die aus den EU-Strukturfonds finanziert werden. Die regelmäßig stattfindenden Netzwerktagungen sind ein Angebot an die Städte, um die Ergebnisse ihrer Arbeit zu diskutieren. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Vertreter der Mitgliedsstädte, der Landesregierungen und -ministerien, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie und für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Europäischen Kommission. Träger des Netzwerks ist der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V..

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